Abschlussfahrt ins fränkische Rom

Abschlussfahrt ins fränkische Rom

Eine Abschlussfahrt ist etwas ganz Besonderes. Und so ließen die Schüler der Klasse FSMT2 der Staatl. Technikerschule gemeinsam mit den Lehrkräften Robert Kölbl, Florian Koller und Hermann Prölß das Schuljahr mit einer Abschlussfahrt in das oberfränkische Bamberg ausklingen.

Gegen die Mittagszeit erreichte die Gruppe ihr Quartier in der Nähe des Bahnhofes und brach gleich im Anschluss zu einer sehr umfangreichen Stadtführung auf. Diese stand unter dem Motto „Faszination Weltkulturerbe“ und beleuchtete die drei Sehenswürdigkeiten Gärtnerstadt, Inselstadt und Bergstadt.

In der Gärtnerstadt erfuhren die Schüler allerlei über die seit dem Mittelalter bestehenden Hausgärten und natürlich auch über das Brauereiwesen. Hauptattraktion der nächsten Station war das prächtige Rathaus auf seiner künstlichen Insel. Eine dagegen fast unscheinbar wirkende Gedenktafel am Rathaus ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewidmet, der viele Jahre mit seiner Familie in Bamberg lebte. Nach einer Wanderung durch die Bergstadt, vorbei an der historischen Brauereigaststätte Schlenkerla, gelangten wir zum berühmten Bamberger Dom.

Am Abend brachen wir frisch ausgeruht zur Dr.-Remeis-Sternwarte auf einem Hügel in der Stadt auf und genossen anschließend im benachbarten Spezialkeller unser Abendessen. Die Besichtigung der Sternwarte erfolgte durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität Erlangen-Nürnberg. Leider konnte die Gruppe wegen der starken Wolkenbildung nicht selbst durch das Spiegelteleskop blicken. Trotzdem erfuhren die Schüler in der kleinen Ausstellung der Sternwarte viel Spannendes zum Thema Astronomie.

Der Freitag stand zur freien Verfügung und jeder der Teilnehmer hatte die Möglichkeit, die Vielfalt an Geschäften, Wirtshäusern und Cafés nochmals genau in Augenschein zu nehmen. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle „Die Bierothek“ bleiben, in der bekannte, aber auch kuriose Brauerei-Spezialitäten aus Franken und der Oberpfalz angeboten werden. Danach ging es wieder zurück Amberg – schön war’s!

Florian Koller

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