Von Graham Bells Telefonapparat (1876) bis zu Steve Jobs erstem iPhone (2007)

Anfang April besuchten die vier Klassen ESY11a, ESY11b, EME12a und EME12b der Berufsschule gemeinsam mit ihren Lehrern, Herrn Bodensteiner, Herrn Koller, Frau Rüther sowie Herrn Windisch das Museum für Kommunikation in Nürnberg.

Dieses befindet sich gemeinsam mit dem Eisenbahnmuseum in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Im ersten der vier Ausstellungsräume konnten wir zunächst die Entwicklung der (Mobil-)Telefone bzw. Smartphones - von Graham Bells Telefonapparat (1876) bis zu Steve Jobs erstem iPhone (2007) - bewundern.

In den anderen Räumen wurden die Entwicklung der Schrift, die Übertragung verschlüsselter Nachrichten, der grafische „Transport“ von Informationen durch Piktogramme sowie die Nutzung des Internets beleuchtet.

Mehrere Mitmach-Stationen zum Schreiben von Briefen mit Feder und Tusche oder ein, vom Besucher bedienbares Rohrpostsystem, wurden von einigen besonders Interessierten eifrig in Anspruch genommen.

Nach dem Museumsbesuch verbrachten unsere Mittagspause in der Innenstadt und hatten die Möglichkeit auf einen Stadtbummel.

Florian Koller

Besuch der Strední prumyslová skola strojnická in Pilsen

Am 28.11.2016 besuchten insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen EGS10a und EGS10b mit den Lehrkräften Rainer Graf und Florian Koller die Fachoberschule für Maschinenbau Strední prumyslová skola strojnická in Pilsen. Herr Graf und Herr Hlávka, der uns eingeladen hatte, kennen sich bereits zehn Jahre und haben 2007 das gemeinsame "Leonardo Da Vinci"-Projekt "e-Ants" betreut.

Nach der knapp 90-minütigen Anfahrt mit dem Reisebus begrüßten uns Herr Hlávka und die stellvertretende Direktorin, Frau Jarmila Konopová. Beide stellten uns zunächst die Geschichte und die Tätigkeitsfelder der Schule vor, an der sich die Schüler entweder auf das Abitur vorbereiten oder eine dreijährige Berufsausbildung absolvieren.

Herr Graf erinnerte in einem Kurzvortrag an die gemeinsamen Aktivitäten während des e-Ants-Projektes. Danach wurden wir in mehrere Gruppen aufgeteilt und von unseren Gastgebern durch die Schule geführt. Die tschechischen Schüler stellten uns die Labore und Werkstätten für Elektronik, Mechatronik, Messtechnik, Metallbearbeitung und Robotik vor, in denen - wie am BSZAM - eine praktische Ausbildung bzw. die Umsetzung der Lerninhalte erfolgt.

Sehenswert waren auch die vielfältigen Abschlussarbeiten der Schüler, unter anderen ein Handschuh, der die Fingerbewegungen über Sensoren erfasst und an Servomotoren übermittelt.

Auch ein Besuch der Schulbibliothek und natürlich ein Mittagessen in der Schulkantine standen auf dem Programm. Danach spazierten wir mit unseren Gastgebern durch das Stadtzentrum von Pilsen, wo wir die prächtigen Bauwerke wie das Rathaus, die großen Synagoge und die Kathedrale bewundern konnten. Die Verständigung bereitete keine Schwierigkeiten, da wir uns mit den Schülern und Lehrkräften auf Englisch und teilweise auch auf Deutsch unterhalten konnten. Den Abschluss des Tages bildete der gemeinsame Besuch des Weihnachtsmarktes, wo zahlreiche Leckereien angeboten und natürlich auch von uns probiert wurden.

Florian Koller

London, die ET' ler kommen! … und das seit 12 Jahren!

Karlheinz Heinritz, ein Urgestein der Elektroabteilung, begann im Jahr 2004 mit der ersten Londonfahrt an der Berufsschule Amberg. Mittlerweile ist dieses „Event“ nicht mehr aus dem Jahresablauf der Elektroniker wegzudenken.

Auch in diesem Jahr fuhren 28 Schüler und 4 Lehrkräfte in die britische Metropole. Unter das Schülergemisch aus Berufs- und Technikerschülern gesellte sich auch eine Mechatronikerin. Mit Ryanair startete die Truppe von Nürnberg nach London-Stan­sted. Weiter ging es mit Zug und U-Bahn. Nach insgesamt sechs Stunden Reise erreichte die Reisegruppe ihr Hotel „Generator“, ein Jugendhotel, das auch schon in den letzten Jahren den Ambergern ein perfektes Zuhause bot.

Die Tage in London waren immer identisch strukturiert. Jeden Morgen zogen die Amberger Schüler los um wichtige und interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. So unternahm man eine Themsefahrt nach Greenwich, besuchte man das Naturkunde- und Sciencemuseum oder das Künstlerviertel Camden Town. Sehr kurzweilig war auch die Führung durch „The Royal London“.

Ein wichtiger Bestandteil des Londonaufenthalts waren die Nachmittage. Diese standen den Schülern zur freien Verfügung. Was sich für den einen nach Freizeit anhört, war für den anderen eine Herausforderung. Viele waren zum ersten Mal in ihrem Leben in einer englischsprachigen Großstadt unterwegs. Neben der sprachli­chen Herausforderung galt es, sich im Getümmel der U-Bahnen, Busse und selbst gesetzten Ziele zurecht zu finden. Diese Aufgabe zu meistern ist jedes Jahr die wichtigste Erfahrung, die die Schüler von London mit nach Hause nehmen.

Und wieder war die Londonfahrt ein Highlight - London 2017, here we come!

Rainer Graf

Besuch von Europas größter Messe für Automa­tisie­rungs­technik

Die angehenden staatlich geprüften Techniker der Klasse FSMT1 an der Staatlichen Technikerschule sowie die Auszubildenden der Mechatronikerklasse EME12a an der Berufsschule besichtigten auch in diesem Jahr wieder die SPS/IPC/Drives Messe in Nürnberg - die größte Messe für Automatisierungstechnik in Europa.

So fuhren die Schüler am zweiten Messetag gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Herrn Häusler, Herrn Koller und Herrn Prölß, zum Messegelände nach Nürnberg.

Leider wurden laut Angaben des Messeveranstalters Mesago die hervorragenden Zahlen aus dem letzten Jahr nicht ganz erreicht.

Ergebnisse der SPS IPC Drives in den letzten Jahren:

Jahr

Aussteller

Fläche in m²

Besucher

2016

1.601

122.200

63.291

2015

1.668

122.800

64.386

2014

1.602

117.800

56.787

2013

1.622114.10060.027

2016 kamen von den 1.601 Ausstellern 1.078 Aussteller (67,3 %) aus Deutschland und 523 Aussteller (32,7 %) aus dem Ausland. Die 63.291 Besucher setzten sich wie folgt zusammen: 47.939 Besucher (75,7 %) aus Deutschland und 15.352 Besucher (24,3 %) aus dem Ausland (Quelle: mesago.de).

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in den inhaltlich strukturierten Hallen zu den Themenschwerpunkten Steuerungstechnik, IPCs, elektrische Antriebstechnik, Bedienen und Beobachten, industrielle Kommunikation, industrielle Software, Inter­face­technik, mechanische Infrastruktur sowie Sensorik sehr ausführlich informieren.

Zum besseren Verständnis und um den Wissensaustausch anzuregen, werden die auf der Messe gesammelten Informationen in den folgenden Tagen nun zwischen den Schülern ausgetauscht; einige werden ihren Klassenkameraden ein innovatives mechatronisches System vorstellen.
Hermann Prölß
 
 

London - here we come!

Am Donnerstag, den 12.11.2015 hieß es für 16 Schüler/innen und ihre Lehrkräfte - Herr Heinritz, Herr Graf und Frau Kretschmer - „Auf nach London“.

Mittags fuhren wir mit dem Zug nach Nürnberg und gegen Abend flogen wir den Flughafen Stansted Express in London an. Mit der U-Bahn erreichten wir schließlich unser Hotel „Generator“. Die U-Bahnstation, Häuser und Straßen erinnerten uns gleich an die Harry Potter Filme. „Welcome to Ge­nerator, we hope you are enjoying your stay with us at Generator London“. Ein Jugendhotel nach unserem Geschmack: sauber, modern eingerichtet, behütet durch Officers und sogar eine hauseigene Diskothek, die wir jeden Abend zum Tagesabschluss besuchten.

Drei Tage London boten uns viele Sehenswürdigkeiten. Eine Studentin führ­te uns unterhaltsam durch die Stadt. Londons berühmte Attraktion ist natürlich der „Buckingham Palace“ mit „Changing oft the Guard“, zu Fuß und auf dem Pferd. Aber auch Westminster Abbey, Big Ben, House of Parlament, British Museum, um nur einige zu nennen, waren sehr beein­druckend für uns.

Bei schönem Wetter genossen wir eine Fahrt auf der Themse nach Green­wich. Wir hatten somit die Möglichkeit, das „London Eye“, das größ­te Riesenrad in ganz Europa, aus der Nähe zu betrachten. Auch den „To­wer von London“, der einst als Festung, königliche Residenz, Waffenarse­nal und vor allem als Gefängnis bekannt war, fuhren wir an und hatten da­mit die Gelegenheit, die Tower Bridge von allen Seiten zu fotografieren. In Greenwich angekommen, „unterquerten“ wir die Themse zu Fuß durch den „Greenwich foot tunnel“. Von hier aus ging es nun durch schöne Grün­anlagen, vorbei am „National Maritime Museum“ hoch zum „Greenwich-Null-Meridian“. Museum und Panoramablick waren sehenswert.

Unser Ausflug zur Camdon-High-Street begeisterte alle. Hier konnte man Souvenirläden jeglicher Art finden, internationale Küche im Stehen genie­ßen und Frau Kretschmer konnte mit ihren Kollegen in einer typischen Teestube einen köstlichen englischen Tee trinken.

Ein absolutes Highlight war der Abend im „Ambassadors Theatre“ mit der Gruppe STOMP. Rhyhtmus, Comedy und Tanz verzauberten das Publi­kum. Am Montag mussten wir leider wieder unsere Koffer packen. Wir waren uns einig, es war ein erlebnisreicher Aufenthalt, der allen gefallen hat.

Rainer Graf