„Nichts auf der Welt ist schlimmer als der Krieg!“ – erlebte Geschichte

Von einem besonderen Glücksfall kann man sprechen, wenn sich Zeitzeugen finden, die von ihren ganz persönlichen Erfahrungen berichten und Geschichte dadurch greifbarer machen.

Wir, die Klasse WZM11a, hatten die einmalige Gelegenheit im Rahmen des Sozialkundeunterrichts einen Überlebenden des Zweiten Weltkriegs kennenzulernen.

Ungefähr in unserem Alter war unser Zeitzeuge Ludwig Meidinger, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Für ihn, seine Familie und Freunde war es eine schreckliche Zeit, die von Nahrungsmangel, Zerstörung, Gefangenschaft, Verlust und unsagbarer Angst geprägt war. Anhand vieler Einzelgeschichten schilderte er die „Nöte dieser Zeit“. Da ist es für uns nur verständlich, dass diese Erlebnisse für ihn auch heute noch unvergessen sind. „Nichts auf der Welt ist schlimmer als der Krieg!“, betonte Herr Meidinger immer wieder und stimmte uns damit nachdenklich.

Wir hätten gerne noch mehr Zeit mit dem Zeitzeugen verbracht, denn es sind gerade diese „echten Beschreibungen“ aus dem Munde eines Kriegsüberlebenden, die stärker berühren als Bücher oder Filme.

Herzlichen Dank für Ihren Besuch!
WZM11a
 

Sonderpreis für Berufsschule beim Crossmedia-Wettbewerb - Roller einfach ausgedruckt

Das Kultusministerium und der Bayerische Rundfunk hatten zum Cross­media-Wett­be­werb aufgerufen. Knapp 1.000 Schülerinnen und Schüler reichten insgesamt 175 Bei­träge ein. Den Sonderpreis in der 3D-Wertung konnte sich die Klasse WZM12b der Berufsschule Amberg sichern.

Damit gelang es den Werkzeugmachern aus Amberg mit ihrem Klassenleiter Thomas Fink in einem von Gymnasien dominierten Wettbewerb zu überzeugen. Als einzige Berufsschule in ganz Bayern konnte man mit dem Sonderpreis der Jury eine Auszeich­nung erringen.

Es drehte sich alles um kreative Ideen im Umgang mit digitalen Medien. Ministerium und BR suchten in sieben Sparten von Musik-Spund-Clips bis 3D nach Preisträgern. Zur Projektvorstellung waren die Klassen und Schülergruppen nach München zum Baye­rischen Rundfunk eingeladen. Nach den Präsentationen überreichten die Veranstalter die Preise an die Teilnehmer. „Auch wir Profis sind von der Originalität und dem Können der eingereichten Arbeiten beeindruckt“, sagte Jurymitglied Isabella Schmidt.

Den Anstoß zu diesem Projekt am BSZAM gab eine flapsige Schülerbe­mer­kung am 3D-Drucker, die lautete: „Da kann ich mir ja mein eigenes Fahrrad ausdru­cken."

Da ein Fahrrad ein technisch zu aufwändiges Projekt darstellte, wurde die Aufgabe auf einen fahrbereiten Scooter reduziert. Dabei galt es, möglichst viele Bauteile selbst zu konstruieren und mit einem 3D-Drucker herzustellen. Aufgrund der doch nicht unerheb­lichen Belastung, die beim Fahren auf das Fahrgestell wirkt, mussten einige Bauteile aus Metall hergestellt werden. Die dabei durchzuführenden Arbeiten wie z. B. das Konstruieren, Präsentieren oder Dokumentieren stellten eine gute Anbindung und Abrundung zum Lehrinhalt in den Lernfeldern Fertigungstechnik und Bauelemente dar.

Thomas Fink