Naturwissenschaft und Glaube – (k)ein Widerspruch?!

Naturwissenschaft und Glaube – (k)ein Widerspruch?!

Kooperation mit OTH mal anders

Aufgrund einer persönlichen Einladung von Herrn Prof. Peter Wiebe hielt OStR Hermann Prölß vor den Medizin­tech­nik­stu­denten der OTH in Wei­den einen interdisziplinären Vortrag zum Thema „Naturwissenschaft und Glaube“.

Prof. Peter Wiebe und OStR Herrmann Prölß

Nach einer Bildbetrachtung eines Deckenfreskos zum Einstieg, welches vom Referenten bildtechnisch bearbeitet war, startete eine Zeitreise von der Antike bis in unsere Zeit. Dabei wurden Aussagen von berühmten griechischen Philosophen wie Plato: „Die Welt musste einen Ursprung haben. Dieser Ursprung ist der ewige Schöpfer.“ oder Aristoteles: „Gott, der für jedes sterbliche Wesen unsichtbar ist, wird sichtbar in seinen Werken.“ zitiert.

Vertreter des späten Mittelalters waren u. a. Johannes Kepler, Isaac Newton oder Blaise Pascal. Auch der Schlusssatz aus Charles Dar­wins Werk „The origin of species“ wurde angeführt. Ebenso wenig durften Zitate von Vertretern der modernen Physik wie Albert Ein­stein oder Werner Heisenberg fehlen. Hier hob der Referent die Aussage: „Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grunde des Bechers begegnet uns Gott“ als seinen Lieblingssatz hervor. Weiterhin kam der Nobelpreisträger und Evolutionstheoretiker Manfred Eigen zu Wort: „So wenig die Naturwissenschaften einen Gottesbeweis hergeben, so wenig postulieren sie etwa, dass der Mensch eines Gottes­glaubens nicht bedarf.“ Durch die Zeitreise in der Gegenwart ange­kom­men, folgten Apologeten wie der Informatikprofessor Werner Gitt und der Mathematikprofessor aus Oxford John Lennox.

Auch im eigenen Leben des Vortragenden zeige sich, dass Naturwissen­schaft und Glaube kein Widerspruch sein muss. Dies könne man schon an seinen erfolgreichen Staatsexamen und Lehrbefähigungen in Elektro­tech­nik, Physik, Mathematik und evangelischer Theologie erkennen.

Da Prof. Wiebe zum Semesterende und kurz vor den Abschlussklausuren seinen Studenten auch noch ein kleines Geschenk mitgeben wollte, über­reich­ten er und der Referent jedem Interessierten eine Gideonbibel.

Hermann Prölß

 

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