Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten

Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten

Neunzehn Lehrkräfte der Berufsschulen Amberg und Amberg-Sulzbach sowie des Kooperationspartners BFZ (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft) hörten Ende Februar einen sehr interessanten und aktuellen Vortrag der Referentin Sabine Reiter der „Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH“.

Der Schulleiter des BSZAM, OStD Martin Wurdack, hob in seiner Begrüßung hervor, wie wichtig Integrationsarbeit ist, insbesondere die gemeinsame Zusammenarbeit der beiden Berufsschulen.

Auch die Referentin betonte die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit. In ihrem Vortrag ging es zunächst um Allgemeines zum BAVF, dem Bayerischen Netzwerk für Beratung und Arbeitsmarktvermittlung für Flüchtlinge sowie um Fluchtgründe und -erfahrungen. Darüber hinaus informierte Frau Reiter über die Bedeutung des Status und den aktuellen gesetzlichen Stand. Dazu gab es aktuelle Hinweise zum Koalitionsvertrag von SPD und Union.

Aktuell gebe es fünf Länder mit „guter Bleibeperspektive“: Syrien, Eritrea, Somalia, Irak und Iran. Anhand der Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklärte die Referentin die unterschiedlichen Möglichkeiten und Perspektiven von Asylbewerbern mit negativem Bescheid sowie die verschiedenen Arten der Aufenthaltserlaubnisse. Frau Reiter betonte, dass es Ermessenspielräume bei den Entscheidungen gebe. Einzelfallarbeit sei darum wichtig. Die Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zeigten sich besonders an den Themen Beschäftigungserlaubnis sowie der sogenannten „3+2-Regelung“ interessiert.

Neben den umfangreichen Informationen gab es auch Gelegenheiten zum Informationsaustausch unter den Kollegen der zwei Städte. Robert Kölbl betonte, dass Erfahrungsaustausch und kollegiale Zusammenarbeit wichtige Bestandteile der Integrationsarbeit sind.

Eva Scharl

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