Erste Schüler der Berufsschule im Praktikum in Irland

Erste Schüler der Berufsschule im Praktikum in Irland

Das BSZ Amberg sendete mit finanzieller Unterstützung eines Erasmus+-Programmes zum ersten Mal Schüler der Berufsschule ins Praktikum nach Irland.

Die Ausbildungsbetriebe aus dem Großhandel und Mechatronik Technik erlaubten den Azubis dankenswerterweise die zweiwöchige „Auszeit“ in Dublin. Die Teilnehmer waren in Gastfamilien unter­ge­bracht und in verschiedenen Betrieben eingesetzt. Bedingt durch das unter­schiedliche Ausbildungssystem konnte nicht immer ein adäquat über­ein­stim­mender Betrieb gewährleistet werden. Die Beteiligten wurden darüber jedoch vorab informiert und sahen darin keine Nachteile der beruflichen, sprachlichen oder persönlichen Horizonterweiterung.

Geplant waren insgesamt 14 Tage. Ein kultureller Höhepunkt sollten auch die Festivitäten um den St. Patricks‘ Day sein. Coronabedingt kam es jedoch anders: die Gruppe um Herrn Sammer aus der Großhandelsabteilung konnte noch regulär die Auftaktveranstaltung unseres Partnercolleges wahrnehmen und die ersten Tage im Praktikum ableisten. Die zweite Woche war jedoch von coronabedingten Einschneidungen geprägt: Frau Reng, die für die zweite Woche die Verant­wortung übernahm und ebenfalls aus der Abteilung Großhandel kommt, hatte alle Hände voll zu tun, die Schüler­ gesund nach Deutschland zu bringen und vorzeitige Rückflüge zu organi­sieren.

Trotz dieser verkürzten Zeit und den damit verbundenen Aufregungen empfehlen die Beteiligten die Teilnahme an dem Programm ihren nachfolgenden „Kolleg­en“ weiter. Einziger Wermutstropfen waren die teilweise längeren Bus­fahrten durch Dublin, um von der Gastfamilie zur Arbeitsstelle zu gelangen. Diese Erfahr­ung erhöhte die Wertschätzung gegenüber dem deutschen Nahver­kehrs­­system bzw. gegenüber der unabhängigen Mobilität des Autofahrens.

Wir bedanken uns bei den Ausbildungsbetrieben nicht nur für das entgegen­gebrachte Vertrauen, sondern auch für die Möglichkeit, ihren Azubis die Teilnahme an dem Förderprogramm zu gewähren.

Tanja Stiegler

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