Geldscheine sind nicht aus Papier, sondern aus Baumwolle!

Geldscheine sind nicht aus Papier, sondern aus Baumwolle!

Der Falschgeldvortrag hat in den Einzelhandels- und Bankfachklassen schon seit mehreren Jahren Tradition. Auch in diesem Jahr wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen WEH10b, WEH10c und WBA11 wieder über die Problematik „Falschgeld“ informiert.

Zu Beginn des Vortrags stellte Herr Sticht von der Deutschen Bundesbank Regensburg klar, was überhaupt verfälschtes Geld ist. Im Bundesbankgesetz ist dies genau definiert und im Strafgesetzbuch sind die Folgen eines Zuwiderhandelns geregelt.

Der Liebling der Fälscher ist nach wie vor der 50-Euro-Schein. 68 Prozent aller gefälschten Banknoten sind Fünfziger.

Um Fälschungen soweit wie möglich zu vermeiden, wurden die neuen Serien der Euro-Banknoten mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. So werden ab Mai 2019 die neuen 100- und 200-Euro-Scheine in Umlauf gebracht. Der 500-Euro-Schein wird nicht mehr erneuert.

Eine Besonderheit des Vortrages ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler von der Deutschen Bundesbank einbehaltenes Falschgeld zur Ansicht bekommen. So verglichen sie einen gefälschten 100-Euro-Schein mit dem neuen, der ab Mai ausgegebenen wird. Anhand dieses neuen Scheins und dem Falschgeld wurden die Sicherheitsmerkmale besprochen und konnten dann gleich am Objekt genauer begutachtet werden.

Abschließend stellte der Referent noch klar, wir Spaß-Geldscheine gestaltet sein müssen, damit man sich mit ihrer Herstellung nicht strafbar macht.

Claudia Fröhlich, Niels John und Johannes Mehringer

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