Interkulturelle Stadtführung

Interkulturelle Stadtführung

Um den Schülerinnen und Schülern aus fernen Ländern unsere schöne Stadt näher zu bringen, organisierten die Flüchtlingsklasse V2 und die BOS-Vorklasse (BW11) einen interkulturellen Stadtrundgang in deutscher Sprache und der jeweiligen Muttersprache der Flüchtlinge.

Dazu trafen sich die Schülerinnen und Schüler beider Klassen mehrere Male im Vorfeld. Sie recherchierten in Broschüren über die Stadt Amberg und ihre Geschichte sowie im Internet. Dabei erarbeitete jedes Schüler­tandem Informationen zu ausgesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt in deutscher und englischer Sprache sowie in der jeweiligen Muttersprache der Schüler der Flüchtlingsklasse V2. Diese Sprachen umfassen die arabische Sprache Farsi, die Landessprache des Iran sowie Tigrinisch, die semitische Landessprache Äthiopiens und Eritreas als auch Kurdisch.

Zu unserem interkulturellen Stadtrundgang luden die Schüler auch die Mitschüler der Flüchtlingsklassen V1 und V3 sowie ihre Lehrer vom Kolping-Bildungswerk und der Berufsschule ein. Die Klassen werden sowohl von der Berufsschule als auch von Kolping unterrichtet.

Am 13.07.16 um 8.20 Uhr startete die interkulturelle Stadtführung am Kunstprojekt „Bürgerskulptur“ am Stadtplatz und das Schülertandem, das sich diese Sehenswürdigkeit ausgesucht hatte, erklärte den Mitschülern, dass diese Weltkugel aus Bronze, aus über 1.200 einzelnen Kacheln besteht. Sie drückt Individualität, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung aus und passt somit wunderbar zu unserem Projekt.

Danach ging die Tour weiter über das Walfischhaus zum Rathaus. Herr Schrüfer, von der Stadt Amberg, begrüßte die Schülerinnen und Schüler herzlich, führte die Gruppe im Anschluss über die Ballustrade in den Rathaussaal und informierte alle über die Nutzung des 600 Jahre alten Saales.

Anschließend spazierten die Teilnehmer zum Stadtmuseum, zum Zeughaus und zum Kurfürstlichen Schloss. Über die Frauenkirche gelangte man dann zum Stadttheater und anschließend zum Maltesergebäude. Schließlich fand die sehr interessante und unterhaltsame interkulturelle Stadtführung am Eh’häusl, Europas kleinstem Luxushotel ihr Ende.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern und den Kolleginnen für ihr Engagement und ihre Mithilfe.

Melanie Müller

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