Conrad Electronic und die Welt der vollautomatischen Logistik

Conrad Electronic SE und die Welt der vollautomatischen Logistik

Im Lernfeld „Logistische Prozesse planen, steuern und kontrollieren“ befassen sich die Schüler der 10. Klassen im Großhandel derzeit mit den Arbeitsabläufen im Lager vom Wareneingang bis zur Distribution zum Kunden. Im Zuge dessen ist es nun mehr schon Tradition, dass der Ausbildungsbetrieb Conrad Electronic es uns ermöglicht sein hochmodernes Lager zu besichtigen. Vielen Dank dafür.

Julia Reng und Florian Sammer
 
Vor kurzem besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen WGH10 - Auszubildende für Kaufmann/-frau im Großhandel - das Logistikzentrum der Conrad Electronic SE in Wernberg-Köblitz.

Zunächst erhielten wir eine kleine Einführung in die Thematik - gestaltet durch Mitschüler, die bei der Firma Conrad Electronic aktuell ausgebildet werden - und wurden über die historischen Hintergründe des Unternehmens informiert.

Daraufhin wurden die Klassen durch die verschiedenen Bereiche des Logistikzentrums geführt. Beginnend im Wareneingang, über das vollautomatische Hochregallager, welches sich über eine Fläche von 100.000 m² erstreckt. In Spitzenzeiten verlassen hier täglich mehr als 70.000 Sendungen das Lager. Eindrucksvoll war auch das Shuttle-Lager, in dem die Ware über Schienen durch elektronische Shuttle-Fahrzeuge an den richtigen Lagerplatz gebracht wird. Dieses System funktioniert vollautomatisch, ohne Einwirkung von außen.

Außerdem besitzt die Conrad Electronic SE ein Kommissionierungslager, welches in einen automatischen und manuellen Bereich unterteilt werden kann. Darüber hinaus konnten wir viele hochmoderne Funktionen und Maschinen kennenlernen, die beispielsweise die Kartons für den Versand vorbereiten, indem diese durch Druckluft gefaltet werden.

Am Ende der Führung konnten wir beobachten, wie die Ware direkt in die LKWs verladen wird und so versandbereit ist.

Durch den Besuch des Logistikzentrums in Wernberg-Köblitz konnten wir Lerninhalte aus dem Unterricht mit der Realität verknüpfen und hatten die einmalige Gelegenheit, einen Einblick in eine High-Tech-Anlage von einem für uns unvorstellbaren Ausmaß zu erhalten.

L. Ehbauer, E. Hasanov, S. Dotzler, J. Kerschensteiner und J. Wiesner, WGH10b

Zurück