Abschlussfahrt nach Bamberg: Faszination Weltkulturerbe

Abschlussfahrt nach Bamberg: Faszination Weltkulturerbe

Zum Schuljahresabschluss fuhren die Technikerschüler der Klasse FSMT2 vom 18. bis 19. Mai 2017 mit ihren Lehrern, Herrn Koller und Herrn Prölß, in das oberfränkische Bamberg.

Am Vormittag erreichten wir unser Quartier in der Nähe des Bamberger Bahnhofs und brachen direkt im Anschluss zu einer sehr umfangreichen Stadtführung auf. Diese stand unter dem Motto „Faszination Weltkulturerbe“ und beleuchtete die drei Sehenswürdigkeiten Gärtnerstadt, Inselstadt und Bergstadt.

In der Gärtnerstadt erfuhren wir allerlei über die seit dem Mittelalter bestehenden Hausgärten und natürlich auch über das Brauereiwesen. Hauptattraktion der nächsten Station war das prächtige Rathaus auf seiner künstlichen Insel. Eine dagegen fast unscheinbar wirkende Gedenktafel am Rathaus ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewidmet, der viele Jahre mit seiner Familie in Bamberg lebte. Nach einer Wanderung durch die Bergstadt, vorbei an der historischen Brauereigaststätte Schlenkerla, gelangten wir zum berühmten Bamberger Dom. Pünktlich zum Mittagessen war der erste Teil des gemeinsamen Programms  beendet.

Frisch ausgeruht brachen wir am späten Nachmittag von unserem Hotel zur Dr.-Remeis-Sternwarte auf und genossen im benachbarten Spezialkeller unser Abendessen. Die anschließende Besichtigung der Sternwarte um 20.30 Uhr wurde wie beim letzten Mal von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität Erlangen-Nürnberg geführt. Leider konnten wir wegen der starken Wolkenbildung nicht selbst durch das Spiegelteleskop blicken. Nichtsdestotrotz erfuhren wir in der Ausstellung der Sternwarte viel Spannendes zum Thema Astronomie.

Der Freitag stand zur freien Verfügung und jeder der Teilnehmer hatte die Möglichkeit, die Vielfalt an Geschäften, Wirtshäusern und Cafés noch einmal genau in Augenschein zu nehmen. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle „Die Bierothek“ bleiben, in der bekannte, aber auch kuriose Brauerei-Spezialitäten aus Franken und der Oberpfalz angeboten werden. Zum Ende der Abschlussfahrt war der einhellige Tenor – „Schön war’s!“

Florian Koller

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