BMW, Mini, Rolls-Royce

BMW, Mini, Rolls-Royce

Am 16.02.2017 besuchten die Klassen FW11a und FW11c die Bayerischen Motoren Werke - BMW- in Regensburg bei laufender Produktion.

BMW ist ein weltweit operierender Automobil- und Motorradhersteller mit Hauptsitz in München. Die Produktionspalette der BMW AG umfasst auch Automarken wie Mini und Rolls-Royce. Das Werk in Regensburg wurde 1986 gegründet und hat eine Fläche von rund 1,4 Millionen Quadratmetern. BMW beschäftigt in Regensburg circa 9.000 Mitarbeiter, von denen rund 300 in der Ausbildung sind.

Im Werk Regensburg werden die BMW-Modelle BMW 1er, BMW 2er Gran Tourer, BMW 3er Limousine, BMW 4er Cabrio sowie der BMW X1 produziert. Ebenso werden die leistungsstärkeren M-Modelle, also der BMW M3 sowie der BMW M4 Cabrio ausschließlich im Werk Regensburg hergestellt. Alle Fahrzeuge sind für die Kunden individuell anpassbar. In Regensburg laufen pro Tag rund 1.400 der vorher genannten Fahrzeuge vom Band, was jährlich ungefähr 340.000 Fahrzeuge ausmacht.

Im BMW Werk in Regensburg gibt es vier verschiedene Produktionsabteilungen: Die erste ist das Presswerk. Hier gibt es vier Großpressen, die jeden Tag rund 1.000 Tonnen Aluminium verarbeiten. Aus diesem Aluminium werden Fahrzeug-Karosserieteile, wie zum Beispiel Seitenrahmen, Türen, Klappen sowie viele andere wichtige Komponenten gepresst und anschließend weiter verarbeitet.

Die zweite große Abteilung des Werks ist der Karosseriebau. Hier werden die im Presswerk gefertigten Einzelteile zu einer fertigen Karosserie zusammengefügt. Je nach Fahrzeugtyp sind hierfür ungefähr 550 Teile notwendig. Dieser Bereich ist nahezu vollständig automatisiert. Die Mitarbeiter kümmern sich nur um die Instandhaltung der Roboter, die bis zu 5.500 Schweißpunkte an einer Karosserie ausführen.

Die vorletzte Abteilung ist die Lackiererei. Hier erhält ein BMW Farbe, Schutz und Glanz. Bevor die Karosserie ihre eigentliche Lackschicht bekommt, wird sie in Reinigungs- und Entfettungsbädern vorgereinigt und erhält anschließend eine Phosphatschicht.

Abschließend kommt die größte Abteilung, die Montage. Hier wird die Arbeit von 4.000 Mitarbeitern erledigt. Diese benötigen für die endgültige Zusammenstellung der Autos rund 23.000 Einzelteile pro Wagen. In der Montage werden alle individuellen Kundenwünsche berücksichtigt und so ist jeder BMW ein Unikat.

Die Produktion bei BMW ist sehr modern und so erfolgt die Anlieferung der Teile „just in time“, was bedeutet, dass jedes Teil zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Ebenso greift BMW auf das „just in sequence“ Verfahren zurück. Das heißt, dass alle Teile genau in der gleichen Reihenfolge angeliefert werden, in der die Fahrzeuge am Band zusammengebaut werden. Dies ermöglicht BMW eine reibungslose Produktion und mindert die Ausgaben an Lagerkosten. 

Der Besuch bei BMW wird uns lange in Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank an unsere beiden Begleiter, Herrn Kleylein und Herrn Fischer!   

Christoph Prechtl, FW11a

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