Kampfkunst als Mittel zur Selbstbehauptung

Kampfkunst als Mittel zur Selbstbehauptung

Eine Frau sollte nicht von vornherein vor einem ihr körperlich überlegenen Mann kapitulieren.

Diese Einsicht vermittelte Klaus Inderst, Vorsitzender und Trainer der Kampfkunstschule Amberg, den Schülerinnen der 12. FOS-Klassen im Rahmen des Sportunterrichts.

Der Trainer zeigte Techniken, um aus prekären Situationen herauszukommen. Schwerpunkte waren dabei Griff- und Schlagtechniken. Herr Inderst machte den jungen Frauen auch deutlich, dass Schlagen, Kratzen, Treten, Beißen und Brüllen Möglichkeiten sind, die sie wirksam einsetzen können.

Entscheidend seien die Körpersprache, ein selbstbewusstes Auftreten und die Fähigkeit, die eigene Körperbewegung geschickt zu nutzen. Alles, was einen Angreifer überrascht, verunsichert ihn und bringt ihn vielleicht dazu, sein Vorhaben aufzugeben.

Michaela Schmidbauer

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