"Pentomino“-Zwölfer Puzzle als Anerkennung

"Pentomino“-Zwölfer Puzzle

Ursprünglich kamen Hochschulmathematiker in Australien auf die Idee, jährlich einen Wettbewerb anzubieten, an dem möglichst viele Schüler teilnehmen sollten und auch wollten. Entstanden ist daraus ein internationaler Multiple-Choice-Wettbewerb mit sehr anregenden Mathematikaufgaben, deren Spektrum weit gestreut ist, so dass jeder Teilnehmer etwas finden kann, das sich lösen lässt. Heute bereitet eine internationale Mathematikergruppe die Aufgaben vor, die in den circa 40 teilnehmenden Ländern im Wesentlichen gleich sind. Die Art der Aufgaben entspricht weniger denen der klassischen Schulmathematik, so dass auch sonst unentdeckte Mathematik-Talente zum Vorschein kommen können.

Im Jahr 1995 beteiligten sich erstmals 184 Schülerinnen und Schüler aus drei deutschen Schulen am Känguru-Wettbewerb. Diese Zahlen stiegen seitdem nahezu kontinuierlich an. Dieses Jahr nahmen in Deutschland über 900.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 11.000 Schulen teil.

Der Wettbewerb finanziert sich aus zwei Euro Startgeld, wofür die Teilnehmer neben einer Urkunde und dem Aufgabenheft mit Lösungen auch ein kleines Knobelspiel bekommen, dieses Mal ein kniffliges „Pentomino“-Zwölfer-Puzzle, vergleichbar mit einem 3D-Tetris aus Schaumgummi. Außerdem gibt es in drei Kategorien für das Erreichen hoher Punktzahlen Preise sowie einen Sonderpreis an jeder Schule - für den weitesten Kängurusprung, also die größte Anzahl hintereinander richtig gelöster Aufgaben.

Wie in den letzten sieben Jahren war auch dieses Jahr die FOSBOS Amberg dabei. Dass sich dieses Mal nur 55 Schülerinnen und Schüler aus den 11. und 13. Klassen angemeldet hatten, lag daran, dass an dem Tag auch eine Deutschschulaufgabe in den 12. Klassen geschrieben wurde.

Wegen der schnellen Online-Eingabe der Schüler-Antworten trafen die Urkunden sehr bald in Amberg ein. Die meisten Punkte (96,25) hat Moritz Klug aus der Klasse FT11a erreicht, gefolgt von Manuel Voit (95,00), ebenfalls aus der Klasse FT11a, und Andreas Beier (90,00) aus der Klasse FT11b. Christian Schwarz, Schüler der Klasse FT11b, bekam das T-Shirt für den weitesten Kängurusprung.
(Bildquelle für Bild auf der Startseite; Internet: Känguru e.V.)

Leif Zimmermann

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