SchilF zum Thema "Englisch im gewerblichen Unterricht"

SchilF zum Thema "Englisch im gewerblichen Unterricht"

Die Fachschaften Metall- und Elektrotechnik veranstalteten Anfang Juli eine schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF) über das Erasmus+-Projekt „Englisch im gewerblichen Unterricht“.

In unserer globalisierten Welt werden auch die Auszubildenden immer mehr mit englischen Fachbegriffen konfrontiert, sei es in Bedienungsanleitungen oder im persönlichen Umgang mit ausländischen Mitarbeitern und Partnerfirmen. Dabei ist die englische Sprache Grundlage jeglicher Kommunikation.

Dies veranlasste die gewerblichen Abteilungen am BSZAM an einem Erasmus+-Projekt in Dublin teilzunehmen. Im Rahmen dieses Projektes konnten 12 Lehrkräfte in 7 Tagen an einer englischen Schule, bei Firmenbesichtigungen und in ihren Gastfamilien ihre Englisch-Kompetenzen erweitern.

Am Alpha-College Dublin wurden in ganztägigen Sprachkursen Themen des "mechanical engineering" unterrichtet, z. B. cardinal numbers, fractions and decimals, percentages and arithmetic, properties and material testing, specifications, passive for processes.

Auch das irische Bildungssystem und die irische Geschichte wurden vorgestellt.

Einen Einblick in modernes Unternehmertum wurde uns vor Ort bei den Global Players SAP und GOOGLE gegeben.

Dabei wurde uns u.a. aufgezeigt, wie viel Wert in diesen Unternehmen auf freies kreatives Arbeiten gelegt wird und wie damit hohe Motivation und Effektivität erreicht werden können.

Die am Projekt beteiligten Lehrkräfte berichteten in der SchilF über die während ihres Dublin-Aufenthaltes gesammelten Erfahrungen und gaben die gelernten Fähigkeiten an das Kollegium weiter. In den Metallklassen werden künftig einige Fachstunden, die sich anbieten, in Englisch gehalten. Die Azubis sollen Wortschatz, Sprachfunktion und Grammatikbereiche u.a. durch englische Originalunterlagen üben. Die jeweiligen Themen und Methoden werden in die didaktischen Jahrespläne eingefügt.

Mit dem zugewonnenen Erfahrungsschatz können die Auszubildenden zukünftig besser auf ihre KMK-Zertifikatsprüfungen vorbereitet und sprachliche Barrieren abgebaut werden. Unterstrichen wird das im jeweiligen Abschlusszeugnis, das nach dem europäischen Qualitätsrahmen (EQR) zertifiziert ist.

Bernhard Mikuta und Michael Kaulbach

Zurück