„Stopp-Mobbing-Projektwochen“

„Stopp-Mobbing-Projektwochen“ - Mobbing-Prävention am Beruflichen Schulzentrum

Bereits zum vierten Mal fanden in diesem Schuljahr die Anti-Mobbing-Aktions­wochen am Beruflichen Schulzentrum statt. Insgesamt 27 Klassen besuchten während der zwei Wochen dauernden Projekttage die vom Arbeitskreis Mobbing initiierte und ausgearbeitete interaktive Ausstellung zum Thema „Mobbing-Prävention“. Teilgenommen haben somit fast alle 10. Klassen der Berufsschule sowie die 11. Klassen der FOS/BOS.

Im Schulalltag, in Praktikum und Ausbildungsbetrieb werden Schülerinnen und Schüler mit Mobbing-Handlungen konfrontiert, sind Zeugen, Betroffene oder (Mit-)Täter.

Mit der Aktion wird vor allem darauf hin gezielt, dass den Schülerinnen und Schülern adäquate Handlungsstrategien zum Umgang mit Mobbing ver­mittelt werden. Sie sollen Ansprechpartner bei eigener oder beobach­teter Betroffenheit kennen und durch die emotionale Auseinandersetzung mit der Thematik darin bestärkt werden, Zivilcourage zu zeigen und aktiv gegen Mobbing-Tendenzen anzugehen; etwa durch die Einschaltung und Informierung einer Lehrkraft oder der Beratungsdienste der Schule.

Entsprechend dem Peer-to-Peer-Ansatz wurden heuer auch wieder FOS-Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Sozialwesen als Multi­plikatoren eingesetzt. Diese wurden im Vorfeld eingewiesen und beglei­teten die Klassen durch die Ausstellung.

Insgesamt setzte sich die Teilnahme für die Klassen aus drei Bestand­teilen zusammen:

Nach einer allgemeinen Einführung erfolgte der Einstieg in die Thematik Mob­bing über einen Kurzfilm. Danach konnten sich die Klassen in Klein­gruppen an den insgesamt sieben Stationen noch vertieft mit dem Thema auseinandersetzen.  Die einzelnen Stationen beschäftigten sich etwa mit den „Tatorten“ von Mobbing: Arbeitsplatz und Schule, mit Cyber-Mobbing, mit den rechtlichen Folgen für Täter und den Folgen für Betroffene und Betriebe. An weiteren Stationen versuchten sich die Schüler mit Übungen dem Thema von der emotionalen Seite her zu nähern.

An jeder Station verblieben die Schüler einige Minuten und bearbeiteten einen Arbeitsauftrag, wobei sie von den Moderatoren angeleitet und unterstützt wurden.

Der zweite Teil bestand aus einer Befragung der Schülerinnen und Schü­ler. Die Auswertung der Fragebögen soll noch einmal ein differen­ziertes Bild von der Situation an unserer Schule ergeben. Daneben wurden auch Fragen gestellt, wie das Projekt von den Schülern wahrgenommen wurde.

Im dritten Teil waren die Schülerinnen und Schüler aufgerufen, die ge­mach­ten Erfahrungen, Informationen und Eindrücke kreativ zu verar­beiten.

Der ausgeschriebene Wettbewerb stand unter dem Motto: „Anti-Mobbing-Kampagne!“ Die Sieger werden zu Beginn des neuen Schuljahres bekannt gegeben; zudem werden die Arbeiten im Schulhaus ausgestellt.

Melanie Fromm, Jugendsozialarbeit

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