Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)

Unter dem Zeichen des oben stehenden Zitats Jesu stand die Besichtigung der Jura-Werkstätten in Amberg: Im Zuge des katholischen Religionsunterrichtes konnten die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe an der FOS/BOS Amberg unter Leitung von Herrn Fischer und Herrn Irl einen Eindruck gewinnen, was diese Einrich­tung alles leistet.

Zunächst wurde den Jugendlichen das Gebäude gezeigt. Dabei stellte man ihnen nicht nur die verschiedenen Tätigkeitsbereiche und Aufgaben der Behinderten vor, sondern auch die besonderen Zusatzangebote für Menschen mit Handicap wurden aufgeführt.

Jeder Behinderte wird individuell nach seinen Fertig- und Fähigkeiten, Begabungen und Neigungen gefördert. Abgesehen davon, dass man eine Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie einen Lohn bekommt, werden zusätzlich weitere Dienste angeboten. Diese betreffen u.a. die Betreuung in den Bereichen der sozialen, natürlichen und kulturellen Umwelt sowie das körperliche Wohlsein.

Das Beschäftigungsfeld liegt größtenteils im industriellen und handwerklichen Bereich, wodurch z.B. Großunternehmen wie Siemens beliefert werden können.

Letztlich verließen die Schülerinnen und Schüler das Gebäude mit vielen wichtigen Informationen hinsichtlich der Arbeit mit körperlichen und/oder geistig Behinderten und hatten dabei die Erfahrung gemacht, dass die Jura-Werkstätten wesentlich dazu beitragen, den behinderten Menschen durch ihre Arbeit einen wichtigen Lebensinhalt zu geben.

Somit ist diese Einrichtung ein treffendes Beispiel, wie man auch im nahen Umfeld dem eingangs erwähnten Ausspruch Jesu gerecht werden kann.     

Emily Federer, FS12c

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