BSZ Amberg erhält Inklusionspreis - „Leuchtturm der Inklusion“

BSZ Amberg erhält Inklusionspreis - „Leuchtturm der Inklusion“

Zum ersten Mal hat das Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach den Inklusionspreis verliehen. Das BSZ Amberg war einer der drei Preisträger, die alle hervorragende Beispiele für eine gelungene Inklusion sind.

So wurde das BSZ Amberg im Rahmen der Plenumssitzung des Inklusionsbeirats im Landratsamt Amberg-Sulzbach aufgrund seines überdurchschnittlichen Einsatzes für die Inklusion ausgezeichnet. Oberbürgermeister Michael Cerny, der die Urkunde überreichte, bezeichnete die Schule als einen „Leuchtturm, wie man die Ziele der Inklusion erreicht“. Als Anerkennung für ihr ausgezeichnetes „Inklusionskonzept“, das weit über das übliche Engagement gehe, erhielt die Schule darüber hinaus ein beachtliches Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Das Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach, das 2015 mit dem Ziel - Barrierefreiheit herzustellen, allgemeine Teilhabe zu verbessern bzw. Inklusion in ihrer ganzen Bandbreite zu fördern - gegründet wurde, hatte im Rahmen der Agenda 202020 den Inklusionspreis für Personen, Vereine, Projekte, Unternehmen und Schulen, die sich in besonderem Maße um Inklusion bemühen, ausgelobt.

Aber was ist eigentlich Inklusion genau? Jeder von uns hat den Begriff schon öfter gehört, viele können sich darunter aber oftmals nichts Konkretes vorstellen.

Inklusion ist genau dann umgesetzt, wenn gilt: Jeder gehört dazu, egal, ob mit oder ohne Behinderung. Inklusion ist tatsächlich umgesetzt, wenn letztlich jeder Mensch überall dabei sein kann: im Privatleben, am Arbeitsplatz oder eben auch in der Schule.

Und so arbeitet auch das BSZ Amberg seit einigen Jahren daran, dass alle Schülerinnen und Schüler die eine Beeinträchtigung – egal, welcher Art – haben, im Schulalltag unterstützt werden. Ziel ist es, dass alle aktiv am Schulleben teilnehmen können, genau wie es die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die weltweit von mehr als 139 Staaten unterzeichnet wurde, eigentlich vorsieht.

Inklusion an einer Schule gelingt aber nur, wenn alle – also die ganze Schulfamilie, die Behörden, die Stadt, der Landkreis, etc. - zusammen „anpacken“ und gemeinsam daran arbeiten, die Welt für die Betroffenen besser zu machen. Dies gelingt sicherlich nicht immer auf Anhieb und an der ein oder anderen Stelle gibt es im bildlichen Sinne immer wieder einmal auch Barrieren zu überwinden, allerdings versucht das BSZ Amberg, alles dafür zu tun, dass es eben keine „Barrieren“ – weder bildlich noch real - mehr gibt.

Die Inklusionsarbeit des BSZ Amberg basiert auf den folgenden „5-Säulen“:

Quelle Bilder: www.dreamstime.com

Inwieweit Inklusion letztlich gelingt und ein Leuchtturm ist, hängt davon ab, was das Umfeld und auch die Betroffenen daraus machen. Kurzum: wenn alle mitmachen, verbessert es das Leben der Menschen mit einer Beeinträchtigung, aber auch das Leben der Mitmenschen. Wenn man so will: Ein Mehrwert für alle.

An dieser Stelle möchte sich das BSZ Amberg beim gesamten Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach sowie dem Vorsitzenden, Herrn Dietrich, noch einmal recht herzlich für die Anerkennung bedanken!

Wir sehen diesen Preis aber auch als Motivation! Wir werden weiterhin für eine gute Umsetzung der Inklusion an unserer Schule arbeiten. Das Preisgeld wird dazu sicherlich seinen Beitrag leisten, wird aber auch mit Bedacht investiert.

Weitergehende Informationen zur Verleihung des Inklusionspreises (Quelle Foto oben: MZ-Artikel) finden Sie in der Amberger Zeitung, Mittelbayerischen Zeitung sowie bei OTV (Artikel und TV-Bericht).

Heidi Selch-Witt

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