Feierliche Verabschiedung der Medi­zini­schen Fach­ange­stell­ten

Einsernoten für Medizinische Fachangestellte

Ehre für die Prüfungsbesten (von links): Oberstudiendirektor Martin Wurdack, Maria Demleitner, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Karl Püttner, Tanja Obermeier, Dr. Liesel Albrecht (Prüfungsausschuss), Lisa Wild, Bürgermeister Martin Preuß und Dr. Martin Pöllath.

Sie halten die Arztpraxen am Laufen und haben das jetzt auch schriftlich. An der Berufsschule gab es Zeugnisse für die Medizinischen Fachangestellten - Einsernoten inbegriffen.

Die Abschlussprüfung als Medizinische Fachangestellte haben 34 junge Damen aus der Region erfolgreich bestanden. 16 von ihnen bleiben in ihrer Ausbildungspraxis, weitere fünf wechseln den Arbeitgeber, fünf streben eine weitere Berufs- oder Schulausbildung an und nur sieben sind noch unentschlossen.
Bei der Abschlussfeier für die Medizinischen Fachangestellten (MFA) in der Aula des Beruflichen Schulzentrum betonte Bürgermeister Martin Preuß, dass in diesem Beruf großes Einfühlungsvermögen und hohe Sozialkompetenz sowie Organisationstalent erforderlich sei. Mit Plänen für die Zukunft befasste sich Oberstudiendirektor Martin Wurdack. Er unterstrich, dass Ausbilder und Lehrkräfte nicht nur Wissen, sondern auch Kompetenz vermitteln wollten, die im künftigen Berufsleben notwendig sei.

Ein Schlussstein werde heute unter die Ausbildung gesetzt, betonte Dr. Martin Pöllath, der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands Amberg-Sulzbach. Das Berufsbild einer MFA erschöpfe sich nicht mehr in einfachen Assistenztätigkeiten. Die MFA sei vielmehr die "Managerin einer Arztpraxis." "Was wären wir Ärzte ohne unsere Mädels", bekannte Dr. Pöllath, der auch betonte, dass 2016 in Deutschland so viele Ärzte wie noch nie berufstätig waren, dass die Arztzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 378 607 angestiegen seien, dass aber die Anzahl der Ärzte langsamer ansteige, als der Versorgungsbedarf. Entschärft werde der Ärztemangel durch Zuwanderung aus dem Ausland, denn schon heute hätten elf Prozent der in Deutschland berufstätigen Ärzte eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Musikalisch begleitet wurde die Abschlussfeier vom Saxofon-Ensemble der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg. Prüfungsbeste sind Maria Demleitner, 1,67, (Klinikum St. Marien), Lisa Wild, 1,79, (Praxis Dr. Marycz, Amberg) und Lisa Hirsch, 1,87, (Praxis Dr. Leicht, Schwandorf). Schulbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,2 ist Tanja Obermeier, die am Klinikum St. Marien in Amberg den Beruf der Medizinischen Fachangestellten erlernt hat.

Amberger Zeitung vom 24.07.2017

 
 

Freisprechung der Bäcker und Bäckereifachverkäufer

Wir brauchen Sie!

Mit der Note 1 schloss Kathrin Janker (Vierte von rechts) als Beste ihre Prüfung im Bäckerhandwerk ab. Josefin Frehse und Maximilian Christinger (Dritte und Zweiter von rechts) wurden ebenfalls geehrt. Alisa Hartmann (Fünfte von rechts) war Prüfungsbeste bei den Fachverkäuferinnen.

Mit einer Feierstunde im Hotel-Gasthof Wolfringmühle beendeten die Bäcker und Bäckereifachverkäufer aus Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf ihre dreijährige Ausbildung. Ihre Freisprechung feierten sie mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, Vertretern ihrer Ausbildungsbetriebe und ihren Angehörigen.

Kreishandwerksmeister Christian Glaab (Schwandorf) würdigte die erfolgreichen Absolventen. Obermeister Alfred Schuller (Amberg) konnte sich nicht erinnern, je ein so herausragendes Prüfungsergebnis gesehen zu haben. Er überreichte mit Jasmin Kiefmann (Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz) und den Fachlehrern Erwin Strempel und Marco Rom die Urkunden.

Das Kunststück, die Prüfung sowohl in der Theorie (94,25 Punkte) als auch in der Praxis (92,69) mit der Note 1 abzuschließen, gelang Kathrin Janker, die ihre Lehre bei Daniela Rußwurm in Ammerthal absolviert hat. Sie erhielt einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für ein Bildungsangebot der Handwerkskammer. Im Bäckerhandwerk wurden für ihre herausragenden Leistungen Josefin Frehse (Theorie 94/Note 1 und Praxis 87,89/2) und Maximilian Christinger (Theorie 92,75/1 und Praxis 86,06/2) ausgezeichnet. Bei den Fachverkäuferinnen war Alisa Hartmann (Theorie 81,24/2 und Praxis 87,50/2) Beste.

"Nutzen Sie die Chancen", gab Schwandorfs stellvertretender Landrat Joachim Hanisch den Gesellen mit auf den Weg. Dem schloss sich sein Amtskollege Franz Birkl (Amberg-Sulzbach) an. Oberbürgermeister Michael Cerny (Amberg) würdigte die harte Arbeit, die die Lehrlinge in ihre Ausbildung investiert haben. OB Andreas Feller (Schwandorf) wies darauf hin, dass das Lernen nicht vorbei sei. "Jetzt stehen sie selbst in der beruflichen Verantwortung", betonte Hans-Jürgen Retzenstein, 3. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg. "Ich bin Fan der Produkte, die Sie täglich herstellen und verkaufen", bekannte Martin Wurdack, der Leiter der Berufsschule Amberg. "Wir freuen uns, dass wir ein Stück erwachsener geworden sind", sagte Josefin Frehse im Namen der Prüflinge. Hans Weber, Kreishandwerksmeister aus Amberg-Sulzbach, appellierte: "Bleiben Sie in der Region - wir brauchen solche Fachkräfte."

Bäcker: Maximilian Christinger (Hans Roth/Königstein), Annkathrin Duschner (Georg Ritz/Stulln), Kilian Fischer (Wolfgang Fischer/ Sulzbach-Rosenberg), Josefin Frehse (Wolfgang Wehr/Berg bei Neumarkt), Johannes Hornung (Roland Birkl/Amberg), Maximilian Igl (Marianne Albrecht/Burglengenfeld), Andreas Ille , Natalie Kreller (beide Bäckerei Hiltner/Amberg), Kathrin Janker (Daniela Rußwurm/Ammerthal), Felix Kratzer (Johann Weber/Ammerthal) und Manuel Rötzer (Kurt Scherl/ Schwandorf).

Bäckereifachverkäufer im Lebensmittelhandwerk: Jennifer Albrecht (Arno Nußstein/Amberg), Michelle Donhauser (Bäckerei Brunner/Weiden), Julia Hoferer (Kolping Bildungswerk/Schwandorf), Aysu Kellecioglu (Bäckerei Kurt Scherl/Schwandorf), Magdalena Meier (Arno Nußstein/Amberg), Alina Prudnikov , Harman Rofi , Selina Santoro , Ulrike Dvelys , Melanie Götz , Alisa Hartmann , Celine Antonik und Kimberly Dobler (alle Stadtbäckerei Schaller/Weiden), Aileen Schaller , Karina Tuschin , Ivonne Wengert , Tatjana Wild , Sarah Wittl und Tatjana Graf (alle Bäckerei Brunner/Weiden), Anna-Lena Worofsky (Bäckerei Hiltner/Amberg).

Amberger Zeitung, 01.08.2017

 
 

Freisprechungs­feier der Innung der Friseure

Wahre Künstler und Seelsorger

Die beiden Prüfungsbesten Carola Raschpichler und Tina Gottschalk (Mitte) wurden für ihre besonderen Leistungen bei der Gesellenprüfung der Friseure ausgezeichnet.

Bei der Abschlussfeier der Friseurinnung Amberg hat Obermeisterin Claudia Rubenbauer betont, dass eine Freisprechung stets der Höhepunkt einer handwerklichen Ausbildung ist. "Denn die Ausbildung ist erfolgreich abgeschlossen. Die Lehrzeit ist zwar beendet, aber natürlich nicht die Lernzeit."

Als Opfer elterlichen Haareschneidens hat sich an dem Abend Landrat Richard Reisinger geoutet: "Den Topfschnitt habe ich meinen Eltern längst verziehen. Heute sehe ich meine Friseurin als eine wahre Künstlerin und Seelsorgerin. Vieles wird ihr erzählt, was man eigentlich vorhatte, für sich zu behalten." Beim Friseur ist Oberbürgermeister Michael Cerny hingegen nicht der große Redner: "Aber Haareschneiden ist eine handwerkliche Kunst, und ein Friseur trägt große Verantwortung für das Aussehen seiner Kundschaft."

Für Kreishandwerksmeister Hans Weber sind Friseure nicht nur kreative Handwerker, sondern Typberater, Psychologen und ein Stück weit auch Beichtvater. "Das Ohr muss stets für Kundenwünsche offenstehen, aber Verschwiegenheit ist das oberste Gebot." Außerdem muss ein Friseur wissen, was gerade im Trend ist. "Besser ist es, man ist noch einen Schritt voraus." Im Namen der jungen Friseure, erklärte Carola Raschpichler, dass der Friseurberuf schwierig ist und von vielen Menschen nicht gerade hoch angesehen wird. "Trotzdem geht jeder beim Friseur ein und aus, um sich schöner machen zu lassen." Die junge Friseurin unterstrich, dass Friseur einer der vielseitigsten Berufe überhaupt sei, den niemand unterschätzen sollte.

"Eine persönliche Herausforderung ist die Gesellenprüfung", sagte die Prüfungsvorsitzende Andrea Auer. "Das Ergebnis in der Prüfung zeigt, wo die Stärken jedes Einzelnen liegen und wo noch Trainingsbedarf besteht. Als Prüfungsbeste wurden nun Tina Gottschalk und Carola Raschpichler geehrt, die bei Sigi Renner sowie Sabine Wilms und Oliver Nagler gelernt haben. Die Freisprechungsfeier wurde von einem Klarinetten-Quartett der Musikkapelle Ursensollen umrahmt.

Amberger Zeitung, 08.08.2017

 
 

Feierliche Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten

Musikalische Umrahmung durch Vokalquartett

Die Zahnmedizinischen Fachangestellten der Klasse GZH 12 erhielten dieses Jahr in der Jahnhalle in Regenstauf ihre Abschlusszeugnisse. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Vokalquartett ehemaliger Regensburger Domspatzen.

Dr. Ingo Lang, der 2. Vorsitzende des ZBV Oberpfalz, begrüßte zu Beginn der Veranstaltung die ZFAs der gesamten Oberpfalz. Beste der Berufsschule Amberg war Edelgard Jeitner.
Sie erhielt gemeinsam mit Jasmin Welnhofer eine Anerkennungsurkunde der Regierung der Oberpfalz. Weitere Bilder von der Abschlussfeier finden Sie hier.
Christine Pemsel
 
 

Feierliche Verabschiedung der Medi­zini­schen Fach­ange­stell­ten in Regens­burg

Medizinische Fachangestellte sehr gefragt

Sprechstunden- und Arzthelferin sind Begriffe früherer Jahre. Das betonte Dr. Wolfgang Knarr, der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands Am­berg-Sulzbach, bei der Zeugnisübergabe an die Medizinischen Fachan­gestellten, die sich als solche schon in ihrer Ausbildung mit fundiertem Fachwissen, Organisationstalent und Einfühlungsvermögen beweisen hätten müssen. Bei der Abschlussfeier des Examenslehrgangs 2016 in der Aula der Berufsschule informierte Knarr, dass von den 44 Teilnehmern 38 junge Damen und ein männlicher Fachangestellter die Prüfung bestanden haben. 25 Absolventen könnten an ihrer Ausbil­dungs­stelle bleiben, jeweils fünf würden in eine andere Arztpraxis wechseln oder eine weitere Berufs­ausbildung anstreben; zwei weitere junge Damen entschlossen sich zu einer weiterführenden Schule.

Knarr betonte, dass der Beruf bei Frauen beliebt sei, in der Rangliste der Ausbildungen liege er auf Platz sieben in den alten Bundesländern. Damit könnten sich die Praxen über Nachwuchsmangel nicht beklagen. Die Medizinischen Fachangestellten seien Bindeglied zwischen Patient und Arzt und damit die Ersten, die über kleinere oder größere Beschwerden unterrichtet würden. Der Patient erwarte Verständnis, Trost und soziale Kompetenz.

Fortbildung sehr wichtig
Immer mehr Praxen würden heute auch auf über die rein medizinische Ver­sor­gung hinausgehende Zusatzangebote setzten, die in den Auf­ga­benbereich der Fachangestellten fielen, etwa die Erinnerung an Impf­termine, Vorsorgeuntersuchungen oder Kontrolle der Laborwerte. Praxisinterne Vorträge über Diabetes, Bluthochdruck, gesunde Ernährung und Gewichtsreduzierung und mehr seien überdies Angebote, die die Patienten schätzten.

Um den geänderten Anforderungen gerecht zu werden, sei also ständige Fort- und Weiterbildung notwendig. Den Fachangestellten eröffnet sich laut Knarr auch der Aufstieg zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung oder zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen.

Oberstudiendirektor Martin Wurdack betonte, dass es vor zehn Jahren oft die Eltern waren, die über die Bildung ihrer Kinder entschieden, heute sei­en es die Absolventen, die ihren Weg je nach Neigung, Vorlieben oder Interessen eigenständig einschlagen müssten. Die duale Ausbildung, die Kooperation zwischen Praxen und Berufsschule, habe sich bewährt und leiste einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.

Als Kammerbeste wurden Lisa Fruth (Klinikum St. Marien), Sabrina Hoff­mann (Augenarzt Jean-Paul Op de Laak, Amberg) und Madlen Gradl (Dres. Martin Pöllath und Michael Scherer, Sulzbach-Rosenberg) geehrt. Schulbeste mit einem Notenschnitt von 1,0 wurden Katrin Löckert (St. Anna-Krankenhaus, Sulzbach-Rosenberg) und Anna Stache (Praxis J. Schlenker, Hirschau).

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Das sind die Kammer- und Schulbesten der Medizinischen Fachan­ge­stell­ten mit (von links) Sabrina Hoffmann, Katrin Löckert, Lisa Fruth, Anna Stache und Madlen Gradl, dahinter (von links) Dr. Wolfgang Knarr, Stadtrat Hans-Jürgen Bumes (Vertreter der Stadt), Schulleiter Martin Wurdack und Prüfungsausschussvorsitzender Studiendirektor Karl Püttner. (Bild: gf)

www.onetz.de/amberg-in-der-oberpfalz

 
 

Feierliche Freisprechungs­feier der Innung der Friseure

Witzige Begebenheiten bei Freispre­chungs­feier der Innung: Landrat neidisch auf Cernys Frisur

Zu kurz? Zu lang? Friseurinnen müssen immer das richtige Augenmaß haben. Neun von ihnen erhielten am Montag bei der Freisprechungsfeier der Innung im Haus des Handwerks bei der Lehrabschlussfeier ihren Gesellenbrief. Innungsobermeisterin Claudia Rubenbauer sagte, dass sich drei Jahre Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft nun auszahlen. Den jungen Frauen riet sie, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen.

Oberbürgermeister Michael Cerny sagte, dass Friseurin durchaus ein Traumberuf sei, aber auch ein Job mit Verantwortung, denn beim "so wie immer" sollte man schon sicher sein, welcher Kunde gerade auf dem Stuhl sitzt. Landrat Richard Reisinger beneidete den OB um seinen korrekten Haarschnitt. Denn er sei längst überfällig, da seine Haus- und Hof-Fri­seurin derzeit im Krankenstand sei. Und fremdgehen wolle er nicht.

Friseure sind für den Landrat wahre Ästheten, aber auch ein Stück weit Seelsorger und Psychologen, die immer abwägen müssen, ob der Kunde zum Reden aufgelegt ist oder den Haarschnitt schweigend über sich ergehen lassen will. Der Leiter des Beruflichen Schulzentrums, Ober­studiendirektor Martin Wurdack, warf bei der Feier die Frage in den Raum, ob sich mit der Freisprechung etwas ändere. Sicher sei das Lernen für die Gesellenprüfung vorbei, aber so richtig auslernen werde in einem handwerklichen Beruf niemand.

"Ich schneide keine Haare, ich rette nur das nächste Date", diesen Werbespruch des deutschen Handwerks zitierte Kreishandwerksmeister Hans Weber und betonte, dass die jungen Friseurinnen verschiedene Schnitttechniken erlernt haben. Sie seien auch Typ-Beraterinnen. Wichtig sei, dass die Kundin beim Verlassen des Salons glücklich ist, weil sie sich schön fühlt.

Im Namen aller Prüflinge bedankte sich Verena Strobel bei Lehrbetrieben und Berufsschule und meinte, die Lehrzeit sei nicht immer leicht gewesen. Nach der Übergabe der Gesellenbriefe und der Ehrung der Prüfungs­besten wies Christl Flierl, die Vorsitzende des Prüfungsschusses, darauf hin, dass mit der abgeschlossenen Berufsausbildung das Fundament für den weiteren Berufs- und Lebensweg gelegt worden sei.

Prüfungsbeste sind Jennifer Moffitt (Sigi Renner Friseure Amberg) und Tessa Hollweck, die das Handwerk im Salon Gimpl bei Inhaberin Mariella Kellner gelernt hat.

Jetzt wissen sie, wer bei den Prüfungen am besten abgeschnitten hat (von links): Oberstudiendirektor Martin Wurdack, OB Michael Cerny, Ober­meisterin Claudia Rubenbauer, Prüfungsausschuss-Vorsitzende Christl Flierl, Jennifer Moffitt, Kreishandwerksmeister Hans Weber, Landrat Richard Reisinger, Fachlehrer Volker Meyer, Tessa Hollweck und stell­vertretende Obermeisterin Susanne Schaller. (Bild: gf)
 
www.onetz.de/amberg-in-der-oberpfalz
 
 

Feierliche Verabschiedung der Zahn­medi­zini­schen Fach­ange­stell­ten in Regens­burg

Viktoria! Viktoria! Der kleine weiße Zahn ist da!

(nach einem Gedicht von Matthias Claudius, 1740 – 1815)

Die Zahnmedizinischen Fachangestellten der Klasse GZH 12 des BSZAM erhielten am 28.07.2016 im Prüfeninger Schlossgarten zu Regensburg zusammen mit den Auszubildenden aus Cham, Neumarkt, Regensburg und Weiden ihre Abschlusszeugnisse und Urkunden. Der Zahnärztliche Be­zirks­verband Regensburg lud dabei zu Kaffee und Kuchen ein.

Herr Dr. Ingo Lang, 2. Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes, begrüßte alle Anwesenden und stellte weitere Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung dar. Die vielfältigen Aufgaben einer ZFA, z. B. das Aufbe­reiten der Instrumente, das Röntgen, Assistenztätigkeiten beim Zahnarzt und vieles mehr sollen einen möglichst angenehmen Zahnarztbesuch begleiten.

Nach den Grußworten folgten mehrere humorvolle Gesangsstücke des Vokalquartetts ehem. Regensburger Domspatzen (in Gesangsform: Ve­ronika, Veronika, der Lenz ist da; in Gedichtform: Viktoria, Viktoria ...).

Anschließend wurden die Schulbesten der Berufsschulen geehrt.

Frau Christine Pemsel, Beauftragte der Arbeitnehmer im Prüfungsaus­schuss, angestellte ZMF und ZMV sowie unterrichtende Fachlehrerin am BSZAM, stellte die unterschiedlichen, auch oft schwierigen Aufgaben­be­reiche der ZFA vor und ermunterte gleichzeitig zu Erfolg durch Fort- und Weiterbildung. Ein stetiger reibungsloser Praxisablauf sei dabei immer das Ziel. 

Zwei ehemalige Schülerinnen der Berufsschule Regensburg Sarah Schiegl und Linda Lang berichteten kurz über ihre Ausbildungszeit und bedankten sich für die Ausbildungsbegleitung.

Herr Dr. Ingo Lang ehrte nun die Kammerbesten und Frau Dr. Elke Um­höfer-Weigert, Ausbildungsberaterin und Referentin für Praxismitar­bei­ter/Innen des ZBV Oberpfalz überreichte mit Unterstützung von Frau Weigert vom zahnärztlichen Bezirksverband die Zeugnisse.

Für das BSZAM
Schulbeste im Kammerabschluss ist Franziska Beer (90,66 Punkte): Praxis Dr. Eichenseer & Kollegen, Schmidmühlen; Berufsschulbeste sind Nina Pförtsch (Note 1,12): Praxis Dr. Krammer & Kollegen, Amberg; Franziska Beer (Note 1,5): Praxis Dr. Eichenseer & Kollegen; Evelyn Eichenseer (Note 1,57): Praxis Dr. Jan Lexmann
 
1. Reihe: von links Klassenleiterin, OStRin Elfriede Schwab, Evelyn Eichenseer, daneben Franziska Beer (mit Blumenstrauß, Schulbeste Kammerzeugnis), daneben Nina Pförtsch (Berufsschulbeste)
2. Reihe rechts außen Fachlehrerin, Zahnärztin Dr. Cosima Rücker
3. Reihe: rechts außen Fachlehrerin, Christine Pemsel

Elfriede Schwab