FIT für die Pflege

Wenn es um die Pflege erkrankter, alter oder behinderter Menschen geht, sind neben einem hohen Maß an Engagement und sozialer Kompetenz auch spezifische Fachkenntnisse erforderlich. Hierfür wurden 117 Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtungen Gesundheit und Sozialwesen im Rahmen ihrer Fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse intensiv vorbereitet.

Um die Schülerinnen und Schüler der elften Klassen für ihr Pflege-Praktikum „fit“ zu machen, fanden insgesamt vier Erste-Hilfe- und Pflegehelfer-Kurse in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. und der Johanniter-Unfallhilfe e.V. aus Amberg statt. Der Unterricht dauerte insgesamt eine Woche und umfasste sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich dabei u.a. mit den Aufgaben der Pflege und deren rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Betten und Lagern eines Kranken, der Hygiene am Krankenbett, dem Umgang mit Demenz sowie dem Beobachten und Überwachen eines Kranken. Kenntnisse, die nicht nur für das anstehende Pflegepraktikum von Bedeutung sind, sondern oftmals auch in der Familie oder im künftigen Beruf benötigt werden.

Zum Abschluss ihrer Ausbildung mussten die Praktikanten ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Alle Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs haben den Test mit Bravour gemeistert und erhielten ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Referentinnen und Referenten sowie Frau Bösl (Ausbildungsleiterin des Malteser Hilfsdienstes) und Frau Schäffer (Ausbildungsleiterin der Johanniter Unfall-Hilfe) für die hervorragende Organisation der Kurse. Weitere Bilder finden Sie hier.

Annette Heinritz

 

Wild Shamrock Touring Theatre - Delightful Dublin

Wie bringt man deutschen Schülern Dublin und somit Irland ein Stück näher?

Das fragten sich die drei Schauspieler des Wilde Shamrock Touring Theatre in ihrem neuen Stück "Delightful Dublin", welches sie den Schülerinnen und Schülern der 12. und 13. Klassen der FOSBOS Amberg in zwei Vorstellungen eindrucksvoll auf humorvolle und musikalische Weise darboten.

Kuriositäten der irischen Geschichte als auch irische Stereotypen wurden hinterfragt: es ging von der Nicht-Besiedlung Irlands durch die Römer, denen es wohl zu kalt war, zu den Wikingern, und danach zu den Briten: die Gründung des Trinity Colleges geschah durch eine Frau; es ließ jedoch keine Frauen bis ins 19. Jahrhundert an der Institution zu.

Weiter ging es um das katholische Irland, dessen berühmteste Kirchen, die Christchurch und die St. Patrick Cathedral, die potestantisch/anglikanisch sind. Des Weiteren wurde die Legende um den Schutzpatron der Insel, St. Patrick, gelüftet: so hieß er ursprünglich weder Patrick - wohl eher Maewyn - noch war er ein Ire - vermutlich war er ein Waliser - und er war auch kein Heiliger, denn er wurde nie von einem Papst heilig gesprochen.

Und natürlich durften die irischen Schriftsteller wie Oscar Wilde, William Butler Yeates und James Joyce nicht fehlen. Irische Musik mit Gesang und Gitarre setzte darüber hinaus vereinzelt Akzente zwischen den Sprechrollen.

Am Schluss heizten die irischen Musiker und Schauspieler den Schülerinnen und Schülern noch einmal kräftig mit bekannten irischen Volksliedern ein, zu denen begeistert mitgeklatscht und mitgesungen wurde.

Vincent Moran, der Regisseur der Truppe, schreibt gerade an einem neuen Stück. Er hat uns verraten, es gehe um Social Media.

Weitere Bilder von der Vorstellung finden Sie hier. Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf den Besuch im nächsten Schuljahr!

Tanja Stiegler und Andrea Wittmann

 

Exkursion ins All

 

Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung besuchten wir, die Klasse FT11a, das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Oberpfaffenhofen. Die FOS Amberg wurde mittlerweile bereits zum 14. Mal im DLR_School_Lab freudig empfangen.

Durch Experimente und Versuche wurden uns Schülern die Arbeitsbereiche des DLR anschaulich vorgestellt. Zur Auswahl standen vier Experimente, die wir unter Anleitung von Studenten durchführen durften. Wir hatten die Wahl zwischen MoRaBa (Mobile Raketenbasis), Robotik, Infrarottechnik und FTS (Flugteam Simulator). Jeder konnte sich jeweils für zwei Experimente entscheiden.

Rund die Hälfte unserer Klasse entschied sich Vormittags für den Versuch MoRaBa. Zur Einführung erklärte uns die betreuende Studentin die physikalischen Vorgänge des Raketenstarts und informierte uns, wo sich die größten Raketenbahnhöfe der führenden Raumfahrtnationen befinden. Anschließend gingen wir nach draußen, um mit Hilfe von Wasser und Druckluft kleine Flaschenraketen starten zu lassen und herauszufinden, in welchem Verhältnis Wasser und Druckluft stehen müssen, damit unsere Raketen möglichst lange in der Luft bleiben.

In der Infrarottechnik wurden die Eigenschaften und Funktionsweisen der Infrarotwellen besprochen. Um dies zu veranschaulichen, stellte ein Physikstudent uns eine Infrarotkamera, heißes Wasser und ein Kältespray zur Verfügung. Anschließend konnten wir auf dem Parkplatz des DLR herausfinden, dass schwarze Autos mehr Wärme absorbieren als weiße Autos.

Die Robotik-Gruppe lötete einen Roboter Bausatz (Asuro) und programmierte anschließend den dazugehörigen Mikrocontroller. Die Gruppe der Flugzeugtechnik durfte in einem Flugsimulator ausprobieren, wie sich ein Flugzeug verhält.

Am Ende des Tages wurden wir durch das GSOC (German Space Operations Center) geführt, welches den Deutschen Kontakt zur ISS und unbemannten Satelliten darstellt. So gibt es alle zehn Minuten eine Liveübertragung aus der ISS zur Erde, welche dort empfangen wird.Ein Hightlight war sicher auch, die exakte Kopie der deutschen Kapsel Columbus betreten zu dürfen.

Es war ein Tag mit so vielen beeindruckenden Momenten, dass sich einige von uns nun sogar überlegen, im DLR ein Studium zu beginnen und später dort zu arbeiten. Weitere Bilder von der Vorstellung finden Sie hier.
 
Marey Dehling, Elisabeth Engel, Lisa Götz,
Julia Beer und Stefanie Scharrer, FT11a