Industrie 4.0 am Beispiel von BMW

Industrie 4.0 am Beispiel von BMW

Der Begriff „Industrie 4.0“ ist in der Diskussion über die zukunftsweisende Gestaltung moderner industrieller Produktionsprozesse derzeit in aller Munde. Vor kurzem konnten sich die Klassen FW11a/b/c und FG11b bei einer Betriebserkundung des BMW-Werks in Regensburg mit eigenen Augen von der fortschreitenden Digitalisierung modernster Fertigungstechnologien überzeugen.

Zu Beginn der Besichtigung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte, die Produktpalette sowie die Philosophie des Unternehmens. Anschließend konnten die Klassen die Produktion im Rahmen einer zweistündigen Führung persönlich in Augenschein nehmen.

Die gesamte Fertigung ist in Takte eingeteilt. Der Arbeitstakt eines Mitarbeiters beträgt 57 Sekunden und gibt den „Herzschlag“ des Unternehmens vor. Um den - für BMW typischen - hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, lautet das Motto der Produktion: „Kein Fehler verlässt meinen Bereich!“. Grundsätzlich wird in der gesamten Fertigung großer Wert auf Genauigkeit gelegt, denn bereits ein kleiner Fehler kann große Auswirkungen haben.

Das BMW-Werk in Regensburg gliedert sich in vier Fertigungsbereiche: Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage. Hergestellt werden weltweit bekannte Automobilfahrzeuge, wie beispielsweise die Limousine der 1er Reihe, der Gran Tourer der 2er Reihe und das Cabrio der 4er Reihe.

So erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in die moderne Fertigung und die damit verbundenen Fertigungsprozesse bzw. die bei BMW vorherrschende Fertigungsorganisation. Die Schülerinnen und Schüler des Gesundheitszweiges betrachteten das Ganze natürlich zusätzlich unter dem Aspekt der Ergonomie und Mitarbeitergesundheit.

Fazit der Betriebsbesichtigung, die mit dem Besuch der Regensburger Innenstadt abgerundet wurde: Ein toller Einblick in die Automobilwelt und in Industrie 4.0.

Annette Heinritz

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