Campus-Luft: Tag der Schulen an der OTH Amberg-Weiden

Tag der Schulen an der OTH Amberg-Weiden

Die OTH (Ostbayerische Technische Hochschule) Amberg-Weiden ist eine staatliche Fachhochschule, die 1994 gegründet wurde. Die Fachhochschule hat jeweils einen Standort in Amberg und in Weiden. Präsidentin der OTH Amberg-Weiden ist Prof. Dr. Andrea Klug. An der OTH in Weiden zählen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement zu den gefragtesten Studiengängen, in Amberg hingegen Maschinenbau sowie Medienproduktion und -technik.

An der OTH Amberg-Weiden studieren rund 3.500 Studenten, die von 84 Professoren und Professorinnen unterrichtet werden. Es gibt 14 Bachelor- und 10 Master-Studiengänge. Des Weiteren bietet die OTH Amberg-Weiden das duale Studium an (OTH Professional), das Beruf und Studium miteinander verbindet.

Die OTH Amberg-Weiden steht in Rankings auf den vordersten Plätzen. Beispielsweise haben mehrere Professoren den Preis für herausragende Lehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften erhalten. Außerdem gehört die OTH Weiden seit 2008 im CHE-Ranking zu den Spitzengruppen in den Bereichen Betriebswirtschaft sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement. Das gilt auch für die Elektro- und Informationstechnik, den Maschinenbau und die Umwelttechnik.

Am Tag der Schulen hatten wir die Möglichkeit, uns über die einzelnen Studiengänge zu informieren und mit den Professorinnen bzw. Professoren zu sprechen. Außerdem konnten wir uns den Campus und die Vorlesungssäle näher anschauen.

Ein Studium an der Fakultät Betriebswirtschaft dauert sieben Semester. Pro Semester hat der Student sechs Prüfungen abzulegen. Nach dem Studium kann man den Bachelor in Betriebswirtschaft, Handels- und Dienstleistungsmanagement sowie im Wirtschaftsingenieurwesen machen. Nach dem Bachelor folgt der Master in Human Resource Management, Marketing Management, Wirtschaft und Recht.

Laut Prof. Krämer ist an der Fachhochschule der Kontakt zwischen dem Lehrpersonal und den Studenten enger als an der Universität. So sitzen in einem Vorlesungssaal an einer Uni in Betriebswirtschaft beispielsweise 300 oder mehr Studenten. Dabei könnte man laut Prof. Krämer „untergehen“ bzw. nicht wahrgenommen werden. Dies geschieht nicht an einer Fachhochschule, da meistens maximal 100 Studenten an einer Vorlesung teilnehmen und dadurch jeder, der Fragen hat, auch zu Wort kommen kann.

Des Weiteren ist der Praxisbezug einer Fachhochschule höher als an einer Universität. An einer Universität lernen die Studenten meistens nur die Theorie im Bereich Betriebswirtschaft. Anders ist es an Fachhochschulen, wo die Studenten Praktika in einem Unternehmen absolvieren müssen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die begleitenden Lehrkräfte, die es uns ermöglichten, einen Blick hinter die Kulissen einer Fachhochschule zu werfen und Campus-Luft zu schnuppern!

Marina Norkin, FW11a

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