Vive la France - 5 Gründe Französisch zu lernen

Vive la France – 5 gute Gründe Französisch zu lernen!

Ist Spanisch nicht viel einfacher als Französisch?

Nein, ist es nicht. Genau wie Spanisch gehört auch Französisch zur Grup­pe der romanischen Sprachen, die sich aus dem Lateinischen entwickelt haben. Daher sind die beiden Sprachen vom Schwierigkeitsgrad her ver­gleichbar.

Deutschland und Frankreich: Wichtige Partner im Handel

Das deutsch-französische Handelsvolumen ist größer als das zwischen Deutschland und den USA. Mehr als eine halbe Million Deutsche arbeiten für französische Unternehmen wie z. B. Airbus, TOTAL oder ALSTOM. Etwa 2.500 deutsche Firmen haben ihren Sitz in Frankreich und unser Nachbar im Westen ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands.
Deshalb braucht Europa viele junge Deutsche und junge Franzosen, die die Sprache des anderen können.

Französisch und Englisch – ein Erfolgspaar für Berufschancen

Englisch genießt die höchste Nachfrage in der Arbeitswelt, ihm folgt Fran­zösisch, noch vor Spanisch und Italienisch. In den Wissenschaften ist Französisch nach Englisch die am meisten nachgefragte Sprache. Ob Studium oder Ausbildungsberuf: Französisch als zweite Fremdsprache öffnet viele Türen, nicht nur in der europäischen Wirtschaft.

Französisch - eine bedeutende Sprache in Europa und der Welt

Neben Englisch und Deutsch ist Französisch die wichtigste Amts- und Arbeitssprache der Europäischen Union. Weltweit sprechen mehr als 270 Millionen Menschen Französisch und in 34 Ländern ist Französisch auch heute noch Amtssprache. Mehr als 24 Millionen Schüler erlernen derzeit die französische Sprache.

Französisch – die Sprache der Bildung

Frankreich hat Deutschland jahrhundertelang in engster Weise beeinflusst, so wie kein anderes Land. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Französisch die „Lingua franca“ des europäischen Adels. Fast 300 Jahre lang galt das französische als Sprache des Hofes und der Intellektuellen. Auch heute noch zeugen Wörter wie Manieren, Noblesse, Kavalier, Etikette oder Konversation von der starken Anlehnung an französische Sitten und Ge­bräuche. Nach wie vor sind Frankreich und die Frankophonie Zentren weltweiter kultureller Ausstrahlung in den Bereichen Philosophie, Literatur, Ballett und Kunst. Descartes, Montesquieu, Rousseau, Voltaire, Victor Hugo, Jean-Paul Sartre sind weltweit bekannt und Napoleons Zivilgesetz­buch (Code civil, 1804) sicherte die Errungenschaften der Revolution rechtlich ab. Es diente sogar teilweise als Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) der Bundesrepublik Deutschland.

Melanie Müller

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