Zu Besuch bei der Hufeisennase im schönen Lauterachtal

Kollegium des BSZAM besucht Deutschlands am stärksten bedrohte Fledermaus

Jedes Jahr im Herbst verlässt das Kollegium des BSZAM für einen Nach­mittag den gewohnten Schulalltag um in das wirtschaftliche, politische oder kulturelle Leben in der Region Amberg-Sulzbach einzutauchen. Dieses Jahr brachen knapp 90 Lehrkräfte an einem von leichtem Niesel­re­gen geprägten Tag nach Hohenburg im Lauterachtal auf.

Zunächst stärkten sich die Kollegen im Restaurant „Hammermühle“ mit leckeren Lammburgern und Schupfnudeln. Die beliebte Gaststätte ist vor allem für ihre regionale Küche mit Zutaten aus biologischer Landwirtschaft sowie für ihre vorzüglichen Kuchen bekannt. Gut gestärkt konnten die Lehrkräfte bzw. das gesamte Personal des BSZAM an zwei ortsnahen Exkursionen teilnehmen.

Das erste Highlight war das sog. Fledermaushaus in Hohenburg, welches die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in ganz Deutschland darstellt. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1992 wird sie streng geschützt, damit die stark bedrohten Fledermäuse überleben können. Zwar konnten die Besuchergruppen die Tiere nicht direkt in der Stube (lediglich über eine Kamera) erleben, aber Rudolf Leitl, Forstwirt und Betreuer des Projekts, gab auf sehr charmante Weise einen lebhaften Einblick in das interessan­te Leben der Hufeinsennasen.

Neben dieser Attraktion konnte noch die Burgruine Hohenburg besichtigt werden. Sie gilt als eine der ältesten Burgen auf dem Nordgau, der heuti­gen Oberpfalz. In früheren Zeiten schützte sie eine wichtige Handels­stra­ße des Mittelalters, die von der unteren Elbe über Forchheim nach Re­gens­burg verlief. Herr Schärtl, ehemaliger Bürgermeister von Hohen­burg und Kollege am BSZAM, berichtete von der turbulenten Geschich­te zur Erhaltung der Ruine sowie von der Historie des Ortes Hohenburg, die sehr eng mit der des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr verwoben ist.

Insgesamt war der Ausflug in dieses Schatzkästchen „Lauterachtal“ sehr gelungen und motivierte einige Kollegen dazu, mit der eigenen Familie wiederzukommen.

Gergely Atal

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